Was wirklich hilft bei Flatulenzen!


Krankenhaus Geräte

Es ist heute schon fast kein Tabu-Thema mehr, auch wenn hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen wird: die Blähungen oder sogenannten Flatulenzen. Viele leiden darunter und doch nur die wenigsten wissen, wie sie diesem Problem Herr werden können mit ganz einfachen Mitteln.

Blähungen entstehen in aller erster Linie durch eine falsche Ernährung, welche die Darmflora stört. Das hat dann zur Folge, das der Darm nicht mehr in der Lage ist, die aufgenommene Nahrung richtig zu verdauen. Wer häufig viel Fleisch isst, der verlangsamt damit den Verdauungsprozess und fördert die Entstehung der giftigen und übel riechenden Gase. Eine sehr wirkungsvolle Methode ist beispielsweise die Einnahme von Weinessig nach jeder Mahlzeit, denn die darin enthaltene Essigsäure ist verdauungsfördernd und tötet die Bakterien ab. Doch auch wenn man leichte Kost zu sich nimmt, wie Obst und Gemüse, vermindert man die Beschwerden, aufgrund dessen, das der Verdauungsprozess beschleunigt wird und somit der Darm den Stuhl schneller ausscheiden kann.

Helfen Darmspülungen gegen Blähungen?

Wer unter Flatulenzen leidet, dem kann mit einer Darmspülung geholfen werden. Bei solch einer Darmspülung wird der Darm komplett entleert und von den Anhaftungen die sich über Jahre (!) ansammeln können, ebenfalls befreit. Diese recht hartnäckigen Anhaftungen, welche sich an den Falten der Darminnenwand befinden, ist dieser in seinen Kontraktionen, welche von großer Bedeutung sind für den Verdauungsprozess, eingeschränkt.

Zwar ist diese Methode heute etwas aus der Mode gekommen, doch ist sie durch den Einlauf sehr effektiv. Bei einer Darmspülung wird ca. 1 Liter Wasser über den Anus in den Darm einlaufen, welches versetzt ist mit 9 mg Salz. Im Anschluss an den Einlauf scheidet man das Gemisch wieder aus, wodurch man den Verdauungsprozess beschleunigt und den Enddarm von den Anhaftungen befreit. Die Vorrichtung die dafür notwendig ist nennt man „Irrigator“ und man erhält es recht günstig in jeder Apotheke.


10 Tipps gegen Flatulenzen


Chips

Wenn Blähungen nicht nur ab und zu auftreten, wie beispielsweise wenn man einen Kohleintopf gegessen hat, sondern man leidet täglich darunter, dann sollte man wie folgt vorgehen:

    1. Man sollte abklären, ob eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt oder aber dieses Selbst überprüfen. Hier ist es wichtig, das wenn beispielsweise ein Test auf Laktoseintoleranz negativ ausfällt, man aber eindeutig darauf reagiert, wie beispielsweise wenn man seinen Kaffee mit „normaler“ Milch trinkt, hier besser auf die laktosefreie Variante zurückgreift. Ein Test auf Intoleranz kann somit den Verdacht bestätigen, wobei man auch bei einem negativen Testergebnis eine Intoleranz nicht ausschließen kann.

    2. Es ist ratsam das man ein Ernährungstagebuch führt, damit man beobachten kann, welche Lebensmittel man zu sich genommen hat und welches Symptome nach der Nahrungsaufnahme aufgetreten sind.

    3. Es ist wichtig, das man sich vom Arzt untersuchen lässt und besonders dann, wenn man andere Symptome beobachtet wie beispielsweise unerwünschte Gewichtsabnahme, Schmerzen, Blut im Stuhl oder aber chronische Durchfälle oder -Verstopfung.

    4. Man sollte eine Darmreinigung in Betracht ziehen, die aus drei Komponenten besteht: Bentonit, Psyllium und Probiotikum.

    5. Die Ernährung umstellen. Hier sollte man dann auf jeden Fall die Nahrungsunverträglichkeiten berücksichtigen, welche eventuell bestehen. Zum Würzen sollte man frische oder getrocknete Kräuter nutzen, wobei auch ein paar Tropfen Meersalz oder Tamari verwendet werden können. Wichtig ist, da man auf die Gewuerz-Fertigmischungen verzichtet.

    6. Bei den Mahlzeiten sollte man stets an die Regeln denken in Bezug auf die richtige Reihenfolge. Führt das zu keinem Ergebnis, dann ist es hilfreich auf die ungünstigen Kombinationen zu verzichten, die da wären Getreide-Obst, Greide-Fleisch/Fisch/Ei oder Getreide-Milch.

    7. Stets sollte man darauf Achten regelmäßig zu essen, damit man den Blähungen vorbeugt. Das bedeutet, das, bevor man noch spät abends ist, man diese Mahlzeit lieber ausfallen lässt oder man bereitet sich, wenn man doch sehr hungrig ist, eine sehr leichte Mahlzeit zu, wie beispielsweise eine Suppe.

    8. Zu den Mahlzeiten sollte man niemals etwas trinken, wobei es wichtig ist, das man zwischen den Mahlzeiten verteilt über den Tag mindestens 3 Liter Wasser trinkt, am besten kohlensäurefreies Wasser und das eine Stunde bevor oder eine Stunde nach dem Essen. Damit fördert man die Ausscheidung der Stoffwechselabfallprodukte und die Unterstützung der Verdauung, um letztendlich den Flatulenzen vorzubeugen.

    9. Man sollte die Leber unterstützen und das, indem man eine gesunde und basenüberschüssige Ernährung zu sich nimmt. Doch auch Bitterstoffe verhindern Blähungen, welche entstehen können, aufgrund einer Leberschwäche.

    10. Stressmanagement! Wenn man sich um ein effektives Stress-Management kümmert, dann beugt das ebenso gegen Flatulenzen vor, denn der Darm reagiert wie kein anderes Organ auf Stress.


Hausmittel gegen Flatulenzen


Blähungen bzw. Flatulenzen sind ein Thema über, das niemand gern spricht und das schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Doch wer öfter unter diesen schweren Blähungen leidet, der sollte sich helfen lassen, wie beispielsweise durch den Einsatz von Hausmitteln. Sind die Ursachen bzw. die Flatulenzen ernster, dann ist der Rat eines Arztes auf jeden Fall einzuholen.

Wenn man unter Flatulenzen leidet und das des öfteren, dann sollte man untersuchen, woher diese stammen. Derjenige, der sich oft mit Lebensmitteln ernährt, die Blähungen verursachen, wie beispielsweise Kohl, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte, der sollte zuerst seine Nahrung umstellen und ganz wichtig diese Lebensmittel aus seinem Ernährungsplan streichen.

Milch

Bei Frauen kann die Ursachen von Blähungen auch das lange Sitzen sein. Jedoch kann der Auslöser der Flatulenzen zudem auch eine Lebensmittelunverträglichkeit sein, wobei hier die Laktoseintoleranz die bekannteste ist. Ist das der Fall, dann muss entweder komplett auf die Aufnahme von Laktose verzichtet werden oder zumindest auf einen Großteil. In jedem Supermarkt erhält man gute alternativen zu den Milchprodukten.

Wenn die Flatulenzen beispielsweise auf die Erste und/oder auf eine chronische Krankheit zurückzuführen, wie ein Reizdarm-Syndrom beispielsweise, dann sollte man sich eine geeignete Therapie von einem Heilpraktiker oder einem Arzt verschreiben lassen. Denn in diesem Fall sind die Hausmittel nur soweit hilfreich, dass Sie die Beschwerden lindern können, wobei man die Ursache stets sehr ernst nehmen sollte und diese dementsprechend auch behandeln lassen sollte.

Für Kinder und Erwachsene die passenden Hausmittel gegen Blähungen

Bei Säuglingen kommt es öfter vor, das Sie unter Blähungen leiden und dann verabreicht man ihm zur Linderung Hausmittel. Dieses alte und sehr bewährte Hausmittel was dem Säugling verabreicht wird gegen seine Koliken ist der Fenchel-Anis-Kümmel Tee, der von einigen verabscheut wird. Die Heilpflanzen, die in diesem Teegemisch enthalten sind, werden zu den Karminativa gezählt, wozu auch der Kümmel, die Pfefferminze und der Koriander gehören. Sie alle wirken entkrampfend, Verdauungs- und gärungshemmend.

In der Apotheke erhält man mittlerweile auch, synthetisch hergestellte Mittel, neben den bekannten Hausmitteln. Wobei man entscheiden muss für sich selbst, ob man zuerst einmal seine Ernährung umstellt und auf die Lebensmittel verzichtet, die über eine Blähwirkung verfügen und dass mit dem Einsatz von Hausmitteln kombiniert oder aber ob man gleich zu den Medikamenten aus der Apotheke greift.

Gewürze

Ist man unterwegs oder es, besteht nicht die Möglichkeit, sich einen Tee zu kochen gegen die Blähungen, der kann die Karminativa wie beispielsweise Fenchelsamen kauen. Zwar ist das nicht so wohlschmeckend wie Tee, aber wirkt dafür sehr schnell. Doch auch Bewegung ist eine gute Alternative gegen die Blähungen anzukämpfen.

Eine weitere Methode gegen Flatulenzen sind probiotische Joghurts, aber auch ballaststoffreiches Essen und eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme. All das verhilft dazu, das man seine Verdauung positiv beeinflusst. Der Grund ist, das, wenn sich wenig Schlacke im Darm absetzen kann, ist das sehr gesund und somit wirkt sich das positiv aus, indem dieser weniger zu Erkrankungen sowie Beschwerden neigt. Leiden kleine Kinder unter Blähungen, dann ist eine Massage des Bauches auch sehr hilfreich, damit die Blähungen sich lösen und abgehen.

Gegen anhaltende Blähungen helfen Bitterstoffe

Bitterstoffe sind eine gute Alternative und sehr hilfreich, wenn die Blähungen häufig bzw. regelmäßig auftreten und gerade dann, wenn Sie mit anderen Symptomen daherkommen, wie Übelkeit und Appetitlosigkeit. Bitterstoffe sind in Heilkräutern wie beispielsweise Löwenzahn, Schafgarbe, Teufelskralle, Artischocken, Ingwer oder Wermut enthalten.

Die Bitterstoffe sollte man in seine tägliche Ernährung mit einbauen, wenn man unter lang anhaltenden Beschwerden leidet oder aber man greift auf ein pflanzliches Präparat zu, nachdem man sich mit seinem Arzt oder einem Heilpraktiker besprochen hat.


Im folgenden finden Sie eine Liste mit Hausmitteln:

  • 1. Frische Lebensmittel statt Tiefkühlkost
  • 2. Heiße Wärmflasche auf den Bauch legen
  • 3. Gekochtes Fleisch ist einfacher zu verdauen als gebratenes.
  • 4. Bei ersten Anzeichen von Bauchschmerzen, den Bauch im Uhrzeigersinn massieren
  • 5. Ab 19 Uhr keine Rohkost mehr
  • 6. Beim Essen weniger Reden, denn dadurch wird weniger Luft verschluckt
  • 7. Fencheltee trinken
  • 8. Wärmende Kompressen auflegen
  • 9. Vor dem Frühstück Natur Joghurt essen, dass bringt den Darm in Schwung
  • 10. Öfters Kümmel zum Würzen verwenden!
  • 11. Denken Sie an den Verdauungsspaziergang
  • Weitere Tipps und Hausmittelchen der Leser?